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Ibergeregg

Ibergeregg06
 

Passhöhe: 1406 m
Steigung: 14 %
Passlänge: 20 km zwischen Schwyz (SZ) und Unteriberg Dorf (SZ)
Verbindung der Täler: 
Verbindung der Kantone oder Länder: Schwyz (SZ) und Schwyz (SZ)
Fahrstrasse seit:
Zeittafel:

Entstehung der Alpen

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„Mer gönd i d Egg!“

„Die Ibergeregg ist ein beliebtes Ferien- und vor allem auch ein Skigebiet geworden. Auf der Egg steht ein Hotel, an den Hängen des weiten Kessels ein halbes Dutzend Ski-, Touristen- und Klubhäuser“ Wie oft sind wir  von Schwyz oder Oberiberg aus im Zunachten hinaufgestiegen und haben anderntags auf den damals noch kaum bekannten Nordhänge über den Hesisboler Alpen ausgetobt! Leider ist heute die Gegend voll von Masten und Drähten. Und sommerlang verkehrt das Postauto fast zehnmal täglich hin und her über die Egg. Aber daneben gibt es wundernette Abseitspfade, die man erst suchen muss und die mitunter in jene heimeligen Tälchen führen, in denen die Weidflora überreich in herrlichster Blüte steht. Man muss halt wissen, dass das Quellgebiet der Minster, die später der Sihl zuströmt, durchsetzt mit Hangrieden und stillen Mooren, die niemand nutzt, in denen sich namentlich  im Beerenherbst Birkwild und die scheuen Haselhünchen herumtreiben. Wie oft haben wir in der Egg eine kurze Nacht verbracht und sind im ersten Frühlicht zum Brünnlistock oder zum Rossblätz über den Isentobel hinüber geschlichen, um die Birkhähne in der Balz zu beobachten. Und wenn dann ihr rollendes Liebeslied auf einer Morgenweid ertönte und wir gar aus nächster Nähe, hinter Tanngestrüpp versteckt, dem Kampf zweier blauschimmernder Rivalen zu schauen durften, sprach  uns die heimatliche Bergnatur in ihrer ganzen Herbheit an. Kein Mensch in aller Herrgottsweite – dort, wo sich im Hochwinter ganze Hundertschaften in die Abfahrtspisten hissen liessen.
 

 
 

Hoch - Ybrig – ein Begriff

Erinnern sie sich noch, dass man vor einigen Jahren allen Ernstes daran dachte, Zürich zum Startplatz einer Winterolympiade zu erklären? Nicht die Bahnhofstrasse freilich oder die Dolderwiesen oder das Müseli. Geplant war ein Pendelverkehr zu den Luftseilbahnen und Sessel- oder Skiliften aus dem Weglosen-Loch zu den Nordhängen im Seebli sowie auf den Spirstock und den Klein-Stern, die sonntags wie mit Gletscherflöhen übertüpfelt sind. Kaum nimmt sich einer Zeit, einmal über die Tausendmetermauer in Muotatal zu blicken oder ein Augenmerk dem blausilbernen Zackenkranz zu schenken, der sich nach Süden auftut. Wenn jemand aber altmodisch ist,  dass er eigene Wege sucht, wird er nur staunen über die Wildspuren, welche das gleissende Weiss abseits der Pisten wie einen Schnittmusterbogen zieren und dem Heimatfreund Kunde geben von einem heimlichen Leben, von dem die laute Welt nichts ahnt.
 

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