Passwang Schweizer Passstrassen auf www.schweizerseiten.ch
Passwang

 
Passhöhe: 943 m
Steigung: 11 %
Passlänge: 22 km zwischen Erschwil (SO) und Balsthal (SO)
Verbindung der Täler:
Verbindung der Kantone oder Länder: Solothurn (SO) und Solothurn (SO)
Fahrstrasse seit:
Fotogalerie:
Zeittafel:

Entstehung der Alpen

 

Am Passwang im Solothurner Jura
Zu allen Zeiten bildeten die Juraketten, besonders im Kanton Solothurn, wo sie recht eng gestaffelt sind,  ernsthafte Verkehrshindernisse. Selten sind die Klusen , wo ein Fluss die Faltengewölbe durchbricht und einen natürlichen Weg öffnet und kein Gewässer durchquert das Juragebirge in seiner ganzen Breite. Deshalb kommt den Übergängen im Jura besondere Bedeutung zu. In jüngster Zeit begannen die einzelnen Gegenden im Ausbau von Passstrassen miteinander zu wetteifern. Um 1730 wurde über den Passwang eine Verbindung zwischen dem Tal der Birs und  der Klus von Balsthal geschaffen, die sich gegen das Mittelland öffnet. Die eigentliche Passstrasse zwischen Erschwil und Mümliswil wurde früher recht häufig begangen. Heute jedoch ist es um den Passwang wieder stiller geworden.
Die Dörfer liegen tief unten in den Tälern und bleiben zurück, wenn sich die Strasse in die Höhe schwingt. Wenige Schritte davon entfernt umfängt uns schon die stille Einsamkeit der Jurahöhen. Nur noch selten befahrene Nebenstrasse und schmale Wanderwege führen weiter. Sie geleiten in die prachtvollen Jurawaldungen mit ihren Tannen- und  Buchenbeständen, die von den Höhenkuppen über die Hänge niederreichen. Immer wieder treten sie aber ins Freie, in weite Lichtungen hinaus. Dort breiten sich Wies- und Weideflächen aus. mit bald dichtem  Grasteppich über tiefgründigeren Boden, bald mit magerem Wuchs, der fast den Kalkstein durch die deckende Erde schimmern lässt. Inmitten dieser Lichtungen liegen einsame Gehöfte, meist von hohen Bäumen umstanden. Mächtige Dächer beschirmen Wohnhaus, Scheune  und Stall, die alle im selben Gebäude vereinigt sind. Das Passwanggebiet zeichnet sich zwar nicht durch aussergewöhnliche landschaftliche Reize aus; um so mehr fällt deshalb die Intimität der noch kaum berührten Natur ins Gewicht, die wohltuende Erholung zu bieten  vermag.


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