Grundsätzliches für das Plätzchenbacken in der Weihnachtszeit

Grundsätzliches für das Plätzchenbacken in der Weihnachtszeit

Grundsätzliches
Hirschhornsalz und Pottasche sind die Treibmittel für Honig- und Pfefferkuchen, und zum guten Gelingen ist es wichtig, dass sie gut in den schweren Teig verteilt werden.  Pottasche wird am besten in Rosenwasser oder Weinbrand oder Rum gelöst, Hirschhornsalz am besten  in kalter Milch oder kaltem Wasser. Mit Pottasche zubereiteter Pfefferkuchenteig muss wenigstens ein paar Tage an einem gleichmäßig warmen, aber nicht zu heißen Ort säuern. Durch die Gärung entwickelt die Pottasche Kohlensäure, die treibend wirkt.  Pottasche verleiht den Pfefferkuchen überdies einen leicht salzigen Geschmack,  - ein Grund, die übliche Salzprise wegzulassen. Hirschhornsalz wirkt als Treibmittel kräftiger und schneller: es bedarf keiner Säuerung und entweicht beim Backen vollkommen. Holen Sie Pottasche oder Hirschhornsalz immer frisch aus der Drogerie, allzu lang aufgehoben, werden sie leicht feucht und büßen an Treibkraft ein.
Pfeffer- und Honigkuchen werden bei schwacher  bis mittlerer Hitze  gebacken. Beim Nachschauen darf, um ein Zusammenfallen des Gebäcks zu vermeiden, das Backrohr nie ganz geöffnet oder gar an den Backblechen gerüttelt werden. Die fertigen Kuchen lassen Sie auf dem Blech halb erkalten, ehe Sie sie mit spitzem, dünnem Messer ablösen. Vollends erkaltet, werden sie in gut verschließbaren Dosen aufbewahrt; sie halten sich sehr lange Zeit frisch.
 

 
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