Schmücken in der Adventszeit


 

Wenn die Tage kürzer werden und kahle Bäume im grauen Nebel stehen, werden überall die Kerzen angezündet und jung und alt bereiten sich auf das Weihnachtsfest vor. Alt Bräuche aus verschiedenen Ländern und Landschaften sind bis  heute erhalten geblieben und sie dienen allen dazu, die Finsternis zu verbannen. In den Häusern rücken die Menschen enger zusammen, erzählen Geschichten von wundersamen Dingen, singen Lieder und beginnen mit den Festvorbereitungen. Alte Traditionen werden wach und die Erinnerungen aus der eigenen Kindheit strahlen bis in die Gegenwart. Der Adventskranz mit seinen vier symbolhaften Kerzen ist die Quelle der Besinnlichkeit, der Erwartung und der Vorfreude auf das grosse Fest. Traditionsgemäss war er bis vor einiger Zeit Jahr für Jahr in fast jedem Haus zu finden. Heute sieht man stattdessen mehr und mehr gekaufte oder selbstgearbeitete Gestecke, deren Gestaltung sich aus dem ostasiatischen Ikebana arbeitet. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Möchte man mit der Tradition brechen? Gewiss nicht. Es ist nur, dass wir heute mehr Vielfalt und individuelle Darstellung wünschen. Neben der Bewahrung des überlieferten Brauchtums werden ständig neue Formen und Möglichkeiten des Ausdrucks gesucht. Hinzu kommen praktische Überlegungen und die Kostenfrage. Die meisten Räume sind zentral geheizt. So dass der Kranz schon nach wenigen Tagen zu nadeln beginnt, wenn er nicht aus der teuren Pinus glauca nobilis, der nicht rieselnden Edeltanne, gewunden ist. Advents- und Weihnachtsgestecke hingegen werden fast immer in eine feuchtzuhaltende Basis wie natürliches Moos oder floristische Schwammmasse gearbeitet, so dass die Koniferenzweige wesentlich länger frisch bleiben und falls unbedingt erforderlich, einfach, schnell und preiswert auszuwechseln sind. Man benötigt auch nur wenig Material, um ein ansprechendes Arrangement zu gestalten. Die Anzahl  der Kerzen ist in einem  Gesteck dem persönlichen Geschmack überlassen und mit  Vorliebe für Frischblumen kann hier mit einbezogen werden. Auch bei der Wahl des Weihnachtsbaumes und seiner Ausschmückung ist ein Wandel zu beobachten. Es muss nicht mehr immer eine Tanne sein. Ein Blick in die Kulturgeschichte, in das weihnachtliche Brauchtum anderer Menschen und fremder Länder gibt uns neue Anregungen und Ideen, um unsere Umgebung in dieser stillen, trauten Zeit mit Blumen, immergrünen Zweigen, Kerzen und, Lametten und vielem andern mehr zu schmücken.

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