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Das sechste
Adventstürchen
Dienstag
06.12.2011 |
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Nikolaus, ich wart schon lange !
Nikolaus, ich wart schon
lange!
Bring mir eine Zuckerstange.
Zuckerstangen schmecken fein!
Bring von Marzipan ein Schwein.
Bring mir eine Spielzeugkuh,
bring mir ein paar neue Schuh,
bring auch eine Eisenbahn,
einen Honigkuchenmann,
Aepfel, Kringel und Korinthen,
Schokolade, Kekse und Printen,
Christbaumschmuck, hübsch anzuschauen,
eine Puppe, die was spricht.
Aber eine Rute nicht!
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Sesam-Plätzchen mit FrüchtenZutaten:
75 g getrocknete Feigen
75 g getrocknete Datteln
25 g Zitronat
25 g Orangeat
150 g Mandelblättchen
60 g Sesamsamen
1 Prize Salz
2 EL Vollkornmehl
1/8 L Milch
1/8 L Sahne
50 g Butter oder Margarine
100 g Honig
1 Päckchen Vanillezucker
AUSSERDEM:
Vollkorn-Oblaten
100 g Zartbitter-Schokolade
Zubereitung:
Die Feigen, die Datteln, das Zitronat und das Orangeat in sehr feine Würfel
schneiden. Die Mandelblättchen, die Sesamsamen, das Salz und das
Vollkornmehl dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Die Milch mit
der Sahne und die Butter oder Margarine in einen Topf geben. Den Honig, den
Vanillezucker einrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die
Frucht-Nuss-Mischung dazugeben und unter ständigem Rühren ca. 5-6 Minuten
leicht köcheln lassen, bis die Masse fest wird. Anschliessend vom Feuer
nehmen und leicht erkalten lassen. Die Masse mit einem Messer auf die
Obladen streichen und diese auf ein Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen
ausbacken. Herausnehmen, vollständig erkalten lassen. Mit der im Wasserbad
zerlassene Schokolade überziehen. Vollständig abtrocknen lassen und zum
weiteren Verzehr bereitstellen.
Beheizung: E-Herd: 200 Grad; Gas: Stufe 3
Backzeit: ca. 25 Minuten
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Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpfelein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es an zu blühn.
Doch nach nicht
gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln waren verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tages
der Gärtner kam,
den fror zuhause im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm –
hei! tats da sprühen und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz |
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Weihnacht
“In
Ost entstand ein schöner Stern
Und strahlt in Wolken in
die Fern.
Durch ihn hat Gott
geoffenbart,
Das uns Herr Christ
geboren ward.
Es naht, es naht die
grosse Zeit
Wo Christ, der Herre,
sich uns weiht,
Wo er uns löst von Sünd
und Not,
So durch sein Leben wie
im Tod”.
Der Kinderchor singt es
im Braus
Im Nachbarhof, im
Nachbarhaus;
Er singt reihum, dass
uns Herr Christ,
Der Weltenherr geboren
ist.
Ein
Gedicht der Dichterin Mara Beltscheva, aus dem Buch “Das Rosenland” !
Mara Beltscheva wurde 1868 in der Stadt Sewlijewo geboren. Als Gattin des
Ministers Christo Beltschev spielte die berauschend schöne Frau in der
bulgarischen Gesellschaft die erste Rolle. 1891 versuchten die politische Gegner
in den Strassen Sofias ein Attentat auf den damaligen Ministerpräsidenten Stambolov; die Kugeln trafen den Minister und Dichter Christo Beltschev. Da zog
sich Mara Beltscheva völlig von der Welt zurück. Sie lebt in Berlin. Unter dem
Einfluss des Dichters Pentscho Slawejkov schrieb sie schöne Gedicht, gemeinsam
mit ihm hat sie Nietzsche übersetz. |
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Säg Samichlaus ischs würkli wohr?
Säg Samichlaus , ischs würkli wohr,
muesch du die meischti Zit vom Johr
im Wald usse Ruete binde,
für unfolgsami Chinde?
Für Chinde wo tüend umestoh
Wenn’s schnell sötti go Poschte go
Wo mängsmol gar tüend trutze
Und nie rächt s Näsli putze?
Ein Brüderli nüt z spiele gänd,
wo d Wand verschmieret mit de Händ,
d Spielsache nid ufruume
und s Mueti so versuume?
Jo, Samichlaus, i gib-es zue,
au i hät dörfe netter tue,
doch will i jetzt dra dänke;
tuesch mir glich öppis schenke?
I danke gwüss vo Härze froh,
hoff, s nöchscht Johr werdisch wieder cho
bis denn bin-i e Guete,
bruchsch sicher nümme e Ruete! |
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Nikolaus,
ich wart schon lange!
Bring mir eine Zuckerstange.
Zuckerstangen schmecken fein!
Bring von Marzipan ein Schwein.
Bring mir eine Spielzeugkuh,
bring mir ein paar neue Schuh,
bring auch eine Eisenbahn,
einen Honigkuchenmann,
Aepfel, Kringel und Korinthen,
Schokolade, Kekse und Printen,
Christbaumschmuck, hübsch anzuschauen,
eine Puppe, die was spricht.
Aber eine Rute nicht!
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Chlausertag
I
bi gwüss nöd de Brävschti, o nei,
nöd
i de Schul un nöd dihei.
Gäll,
liebe Chlaus, du gsiehsch mers a,
das
i s Erbarme nötig ha.
Und
Nuss hetti halt au gern,
i
ha jo keini meh vo fern;
es
bruucht kein ganze Sagg voll z sy,
e
Hampfele langed scho für mi.
Di
andere müend au öppis ha.
Vergiss
es nöd, du gute Ma!
Statt
nei säge lieber hurtig jo,
und
los en rechte Huufe do.
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Von mir
für Euch fotografiert, klickt auf die Fotos und kopiert sie aber bitte nur für den privaten
Gebrauch
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Plätzchenrezept |
Bastel
Tipps |
Unser
Rezept-Tipp |
Basler Leckerli
Zutaten:
350 g Honig
350 g Zucker
je 90 g Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse
570 g Mehl
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
je 125 g Orangeat und Zitronat
30 g gemahlener Zimt
2 TL gemahlene Gewürznelken
1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
2 TL Pottasche
2 TL Hirschhornsalz
je 1 Schnapsglas Arrak und Kirschwasser
Für das Backblech: Butter oder Margarine
Zubereitung:
Den Honig mit 250 g Zucker unter Rühren aufkochen lassen. Die Mandeln überbrühen, schälen und klein hacken,
ebenso die Hasel- und die Walnüsse, das Orangeat und das Zitronat. Das gesiebte Mehl damit mischen.
Alle Gewürze von Zimt bis Hirschhornsalz mit der Mehlmasse und dem heissen Honig- Zucker- Gemisch verrühren.
Das Kirschwasser und den Arrak unterkneten, einen Laib formen und diesen zugedeckt einige Tage bei
Raumtemperatur stehen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Backblech mit Fett bestreichen.
Den Teig fingerdick ausrollen, auf das Backblech legen und auf der mittleren Schiene 25 min. backen.
Den restlichen Zucker mit wenig Wasser aufkochen, dick auf die noch warme Teigplatte streichen und diese
auf dem Backblech in Rechtecke schneiden. Die Leckerli abkühlen lassen.
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Weihnachtsgestecke
aus Tannenzweige
Material:
Tannenzweige, 1 Holz- oder Korkteller,
Knetmasse, 1 dicke gelbe Wachskerze, die Sie dicht nebeneinander stellen
mehrere Schleifen in Goldbraun, 2 Silberdisteln, eventuell gebleichte
Mohnstempel.
Drücken Sie die Knetmasse auf den
Teller, und befestigen Sie die Kerze(n) darin.
Um die Kerzen herum stecken Sie die
Tannenzweige, zunächst die Längeren, aussen herum die Kürzeren.
In die Zweige stecken Sie vereinzelt,
aber nicht symmetrisch, die übrigen Materialien und verteilen zum Schluss
die Schleifen in dem Gesteck.
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Gemüse Omelette
Für 4 Personen
Zutaten:
500 g Grünkohl (Federkohl)
1 Zwiebel
75 g Speckwürfeli
1 EL Öl
0,5 dl Gemüsebouillon
Salz
Pfeffer
500 g Gschwellti (gekochte Kartoffeln)
8 Eier
geriebene Muskatnuss
1 EL Butter
Zubereitung:
Grünkohl rüsten, d.h. die Blätter von den Stielen zupfen, gut waschen und klein zupfen (Stiele wegwerfen. Zwiebeln fein hacken, mit den Speckwürfeli im heissen Öl braten, Grünkohl zufügen, kurz mitdünsten, mit der Bouillon ablöschen, Gemüse zugedeckt 20 Minuten garen, würzen. Kartoffeln schälen und klein würfeln. Eier verquirlen, Kartoffelwürfeli untermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
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Nikolaus-Lied / Nikolaus-Gedicht
(1) Sankt
Niklaus, lieber Samichlaus,
du stammst aus reichem gutem Haus,
dein’ Eltern früh verstorben sind,
die Pest ließ dich als Waisenkind.
(2) In Lykien
warst du bekannt,
heut wird dein Land Türkei genannt,
in Myra warst du Bischof dort,
doch Demre heißt nun dieser Ort.
(3) Sankt
Niklaus, lieber Samichlaus,
durch Wohltat zeichnest du dich aus,
Legenden schildern dich als Mann,
der in der Not stets helfen kann.
(4) Mit
kleinen Säckchen voller Gold
warst du drei armen Schwestern hold:
bewahrtest sie vor Not und Pein
und bald schon konnte Hochzeit sein.
(5) Im Traum
erschienst du Konstantin,
der Kaiser war, und batest ihn:
Sprich deine Offiziere frei,
denn unschuldig sind alle drei.
(6) Als einmal
großer Sturm aufkam,
da riefen dich die Schiffer an.
Du führtest wie von Geisterhand
ihr Schifflein sicher bis ans Land.
(7) In Myra
war einst Hungersnot,
die Menschen darbten ohne Brot.
Dein Korn, von Schiffern ausgeborgt,
hat alle lang mit Brot versorgt.
(8) Sankt
Niklaus, lieber Samichlaus,
gern stellen wir ein Licht dir aus
und gehn mit dir durch den Advent,
bis dann die vierte Kerze brennt.
© Thomas A.
Friedrich, 11/2008
Vielen herzlichen Dank für dieses wundervolle Gedicht |
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