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Sie
sagen, immer wann die Jahreszeit naht
Wo man es Heilands
Ankunft feiert, sing
die ganze Nacht durch dieser frühe Vogel:
dann darf kein Geist umher gehn, sagen sie;
die Nächte sind gesund, dann trifft kein Stern,
kein’ Elfe naht, noch mögen Hexen zaubern:
so gnadenvoll und heilig ist die Zeit.
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Chunsch mit
mir
Vati, chunsch mit mir i d Stadt ?
Vati, weisch, das eär halt glatt,
We mer chönnte zäme ga,
Gmütlech vor de Läde stah !
Vati, weisch, i ga so gärn
I di Loube z ärn !
Ds Mueti seit, es heig ke Zyt,
Vati, gäll, du nimmsch mi mit ? |
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Wisst
ihr noch, wie es geschehen?
Immer werden wir’s erzählen:
Wie wir einst den Stern gesehen
mitten in der dunklen Nacht
Stille war es um
die Herde.
Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde,
dass das Kind geboren sei!
Eilte jeder, dass
er’ sähe
arm in einer Krippe liegen.
Und wir fühlen Gottes Nähe.
Und sie beten es an.
Könige aus
Morgenlanden
kamen reich und hoch geritten,
dass sie auch das Kindlein fanden.
Und sie beteten es an.
Und es sang aus
Himmelshallen:
Ehr sei Gott! Auf Erden Friede!
Allen Menschen Wohlgefallen,
welche guten Willens sind!
Immer werden
wir’s erzählen,
wie das Wunder einst geschehen
und wie wir den Stern gesehen
mitten in dunkler Nacht. |
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Schlittefahrt
Uf em grosse
Hörnerschlitte
chunnt der
Samichläusli gritte.
D'Geisle chepft,
u silberhäll
glöggelet sys
Schlittegeschäll.
Hei, isch das e
wildi Fahrt !
D'Byse striglet
ihm der Bart,
schmeizt ihm
d'Auge voller Schnee,
dass er chuum
cha vüre gseh.
Ds Eseli muess
grüüsli schnuppe;
d'Byse tuet's
nid minder tschuppe,
u der Schlitte
hänkt ihm a,
dass es fasch
nid gfahre ma.
Aber Chlaus, i
grosse Sorge,
darf sym Grauli
weni borge.
Mit sym töife
Cholebass
seit er:"
Gäll, das isch kei Gspass !
Lueg, es isch
nid anders z'mache !
Da my Schlitten
isch voll Sache,
won ig innert
dreine Tage
muess vertrage,
süsch git's z'chlage.
Bin i z'spät,
ischt d Chappe lätz -
drum, mys Grauli,
hopp i d'Sätz !"
Ds Eseli, das
guete Gschöpfli,
nickt
verständig mit em Chöpfli,
ligt no einisch
brav i d'Stricke -
u nach parnen
Augeblicke
biegt es ume
nächschte Rank -
Grauli, liebs !
Häb tuusig Dank !
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Lebkuchenplätzchen
Zutaten:
300 g Mehl
1 TL Zimt
etwas gem. Ingwerpulver
Prise Muskatnuss und Nelken
Prise Salz
180 g Butter
120 g Zucker
100 g Rübenkraut (Zuckerrübensirup)
1 grosses Ei
1 TL Natron
Zubereitung:
Mehl, Gewürze und Natron in einer Schüssel vermischen.
Butter, Zucker und Rübenkraut in einem Topf erhitzen, bis sich alles gelöst hat, etwas abkühlen lassen.
In die Mehlmischung schütten, Ei dazugeben und alles gründlich mit den Knethaken vermischen.
Teig noch warm zwischen Klarsichtfolie einen halben Zentimeter dick ausrollen auf Plätzchenbleche legen
und mindestens zwei Stunden gut kühlen. Dann Figuren ausstechen, Reste erneut ausrollen
und ebenfalls Plätzchen ausstechen. Lebkuchen-Plätzchen bei 175 Grad etwa zehn Minuten lang backen.
Um den Rand kommt ein Strang dicker Zuckerguss, als Augen werden Liebesperlen aufgeklebt.
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Zur Weihnachtszeit gehört der Duft
von Lebkuchen und Spekulatius, von Printen und Zimtsternen.
Deshalb hier ein ganz würziges
Kapitel:
Kardamom:
Indien ist Hauptlieferant für dieses
feine Gewürz, ohne das der Stollen oder Gewürzplatzchen nur halb so gut
schmecken würden. Das feurig-würzige Aroma passt auch zu Spekulatius und
Lebkuchen. Kardamom wird überwiegend gemahlen verwendet. Sein Aroma ist
empfindlich. Deshalb immer nur kleine Mengen kaufen. Reste für
Apelkompott verbrauchen.
Muskat:
Der Muskatbaum liefert gleich zwei
Gewürze auf einmal, die sich durch Geschmackintensität und Aroma unterscheidet; Die
eigentliche Muskatnuss und die Muskatblüte.
Für Lebkuchen und Pfeffernüsse
brauchen Sie nur einen Hauch geriebene Muskatnuss.
Kaufen Sie Muskat
lieber im Ganzen, so behält er besser sein Aroma.
Vanille:
Vanilleschoten sind die Fruchtkapseln
einer ursprünglich in Mittelamerika beheimatet. Kletterorchidee. Dieses
etwas teurere Gewürz ist zwar lange lagerfähig, sollte aber in den Glasröhrchen
vor Aromaverlust geschützt aufbewahrt werden.
Zum Würzen kann man die
ganzen Schoten mitkochen. Bei
Gebäck und Süssspeisen kratzt man das Mark aus der Schote.
Ingwer:
Die Wurzelstöcke einer tropischen
Gewürzlilie liefern den aromatisch-duftenden, brennendscharfen Ingwer.
Er
wird als Knolle in süssem Sirup eingelegt angeboten, kandiert,
getrocknet, frisch, im Ganzen oder gemahlen.
Ingwer gibt’s also in
vielen Variationen. Für die Adventsbäckerei eignen sich Pulver oder gewürfelter,
kandierter Ingwer gut.
Anis und Fenchel:
Beide haben einen aromatischen-süsslichen Geschmack und Geruch.
Anis wird hauptsächlich für Kleingebäck und Kuchen verwendet, wie
Anisplätzchen, Honig- und Pfefferkuchen, Lebkuchen und Printen.
Zu den geschmackintensiven Gewürzen
zählt ganz sicher der Anis.
Er übertönt leicht mildere Gewürze und sollte nur mit Fingerspitzengefühl
dosiert werden. Für Anisplätzchen und Springerle ist er unentbehrlich,
hier sogar in grösserer Dosierung.
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Panzarotti
gefüllte Pfannkuchen nach Bergeller Art
Für 4 Personen
Zutaten:
Pfannkuchen:
300 g Mehl, 3 Eier, 1 TL Salz, 300 ml Milch,
300 ml Wasser
Füllung:
3 EL Butterfett, 3 EL Mehl,
400 ml Milch,
200 ml Bouillon, Muskatnuss zum Reiben,
250 g geriebener Parmesan,
150 g feingeschnittener, gekochter Schinken,
und Salz
Tomatensauce:
2 EL Butterfett, 1/2 feingehackte Zwiebel,
2 feingehackte Knoblauchzehen, Rosmarin,
Basilikum, Thymian, Liebstöckel, Oregano,
400 g Pelati (Tomaten in Dosen),
2 EL Tomatenmark, 400 ml Bouillon
Zubereitung:
Pfannkuchen:
aus Mehl, Eiern, Milch, Wasser und Salz einen Omelettenteig
herstellen und
30 Minuten ruhen lassen. Danach 12 dünne Pfannkuchen backen und
warmstellen.
Man
kann die Zeit, während der der Teig ruht, benutzen, um Füllung und
Tomatensauce herzustellen.
Füllung:
Die Butter schmelzen lassen und das Mehl unter Rühren hineingeben.
Wenn es nach Brot riecht, unter ständigem Rühren die Milch
dazugeben, danach die Bouillon. Mit Muskat würzen und 15 Minuten köcheln
lassen.
Danach den geriebenen Käse und den feingeschnittenen Schinken
darunterheben. Falls nötig, noch etwas nachsalzen. Tomatensauce:
Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die feingehackten Kräuter in
Butterfett dämpfen. Dann Pelati und Tomatenmark dazurühren und mit
Bouillon ablöschen.
30 Minuten köcheln lassen.
Die Pfannkuchen mit je 1 bis 2 EL Füllung bestreichen und
zusammenklappen, so dass ein Halbmond entsteht. Diese Halbmonde in
eine ausgefettete Gratinform dicht nebeneinander legen. Dann mit der
Tomatensauce übergiessen und die Gratinform in dem auf 220 Grad
vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten überbacken.
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