Das neunte
Türchen
Mitwoch
09.12.2009

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  Geschenkidee Schweiz

  Dresdner Christstollen

  Dallmayr

Es war ein kaltger Novembertag in Sofia als ich zum Flughafen gefahren bin.

Was ist Liebe ?, eine Liebe 1700 km von Zuhause entfernt, das ist Liebe unendlich !

Sie sagen, immer wann die Jahreszeit naht
Wo man es Heilands Ankunft feiert, sing
die ganze Nacht durch dieser frühe Vogel:
dann darf kein Geist umher gehn, sagen sie;
die Nächte sind gesund, dann trifft kein Stern,
kein’ Elfe naht, noch mögen Hexen  zaubern:
so gnadenvoll und heilig ist die Zeit.

Chunsch mit mir
Vati, chunsch mit mir i d Stadt ?
Vati, weisch, das eär halt glatt,
We mer chönnte zäme ga,
Gmütlech vor de Läde stah !
Vati, weisch, i ga so gärn
I di Loube z ärn !
Ds Mueti seit, es heig ke Zyt,
Vati, gäll, du nimmsch mi mit ?

     

Wisst ihr noch, wie es geschehen?
Immer werden wir’s erzählen:
Wie wir einst den Stern gesehen
mitten in der dunklen Nacht

Stille war es um die Herde.
Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde,
dass das Kind geboren sei!

Eilte jeder, dass er’ sähe
arm in einer Krippe liegen.
Und wir fühlen Gottes Nähe.
Und sie beten es an.

Könige aus Morgenlanden
kamen reich und hoch geritten,
dass sie auch das Kindlein fanden.
Und sie beteten es an.

Und es sang aus Himmelshallen:
Ehr sei Gott! Auf Erden Friede!
Allen Menschen Wohlgefallen,
welche guten Willens sind!

Immer werden wir’s erzählen,
wie das Wunder einst geschehen
und wie wir den Stern gesehen
mitten in dunkler Nacht.

Schlittefahrt
Uf em grosse Hörnerschlitte
chunnt der Samichläusli gritte.
D'Geisle chepft, u silberhäll
glöggelet sys Schlittegeschäll.
Hei, isch das e wildi Fahrt !
D'Byse striglet ihm der Bart,
schmeizt ihm d'Auge voller Schnee,
dass er chuum cha vüre gseh.
Ds Eseli muess grüüsli schnuppe;
d'Byse tuet's nid minder tschuppe,
u der Schlitte hänkt ihm a,
dass es fasch nid gfahre ma.
Aber Chlaus, i grosse Sorge,
darf sym Grauli weni borge.
Mit sym töife Cholebass
seit er:" Gäll, das isch kei Gspass !
Lueg, es isch nid anders z'mache !
Da my Schlitten isch voll Sache,
won ig innert dreine Tage
muess vertrage, süsch git's z'chlage.
Bin i z'spät, ischt d Chappe lätz -
drum, mys Grauli, hopp i d'Sätz !"
Ds Eseli, das guete Gschöpfli,
nickt verständig mit em Chöpfli,
ligt no einisch brav i d'Stricke -
u nach parnen Augeblicke
biegt es ume nächschte Rank -
Grauli, liebs ! Häb tuusig Dank !

       

Von mir für Euch fotografiert, klickt auf die Fotos und kopiert sie aber bitte nur für den privaten Gebrauch
 

     

       

Plätzchenrezept

Kleine Gewürzkunde

Unser Rezept-Tipp für heute

Lebkuchenplätzchen

Zutaten:
300 g Mehl
1 TL Zimt
etwas gem. Ingwerpulver
Prise Muskatnuss und Nelken
Prise Salz
180 g Butter
120 g Zucker
100 g Rübenkraut (Zuckerrübensirup)
1 grosses Ei
1 TL Natron

Zubereitung:
Mehl, Gewürze und Natron in einer Schüssel vermischen.
Butter, Zucker und Rübenkraut in einem Topf erhitzen, bis sich alles gelöst hat, etwas abkühlen lassen.
In die Mehlmischung schütten, Ei dazugeben und alles gründlich mit den Knethaken vermischen.
Teig noch warm zwischen Klarsichtfolie einen halben Zentimeter dick ausrollen auf Plätzchenbleche legen
und mindestens zwei Stunden gut kühlen. Dann Figuren ausstechen, Reste erneut ausrollen
und ebenfalls Plätzchen ausstechen. Lebkuchen-Plätzchen bei 175 Grad etwa zehn Minuten lang backen.
Um den Rand kommt ein Strang dicker Zuckerguss, als Augen werden Liebesperlen aufgeklebt.
















 



 

Zur Weihnachtszeit gehört der Duft von Lebkuchen und Spekulatius, von Printen und Zimtsternen.
 Deshalb hier ein ganz würziges Kapitel:
Kardamom:
Indien ist Hauptlieferant für dieses feine Gewürz, ohne das der Stollen oder Gewürzplatzchen nur halb so gut schmecken würden. Das feurig-würzige Aroma passt auch zu Spekulatius und Lebkuchen. Kardamom wird überwiegend gemahlen verwendet. Sein Aroma ist empfindlich. Deshalb immer nur kleine Mengen kaufen. Reste für Apelkompott verbrauchen.
Muskat:
Der Muskatbaum liefert gleich zwei Gewürze auf einmal, die sich durch Geschmackintensität und Aroma unterscheidet; Die eigentliche Muskatnuss und die Muskatblüte.
 Für Lebkuchen und Pfeffernüsse brauchen Sie nur einen Hauch geriebene Muskatnuss.
 Kaufen Sie Muskat lieber im Ganzen, so behält er besser sein Aroma.
Vanille:
Vanilleschoten sind die Fruchtkapseln einer ursprünglich in Mittelamerika beheimatet. Kletterorchidee. Dieses etwas teurere Gewürz ist zwar lange lagerfähig, sollte aber in den Glasröhrchen vor Aromaverlust geschützt aufbewahrt werden.
Zum Würzen kann man die ganzen Schoten  mitkochen. Bei Gebäck und Süssspeisen kratzt man das Mark aus der Schote.
Ingwer:
Die Wurzelstöcke einer tropischen Gewürzlilie liefern den aromatisch-duftenden, brennendscharfen Ingwer.
Er wird als Knolle in süssem Sirup eingelegt angeboten, kandiert, getrocknet, frisch, im Ganzen oder gemahlen.
Ingwer gibt’s also in vielen Variationen. Für die Adventsbäckerei eignen sich Pulver oder gewürfelter, kandierter Ingwer gut.
Anis und Fenchel:
Beide haben einen aromatischen-süsslichen Geschmack und Geruch. Anis wird hauptsächlich für Kleingebäck und Kuchen verwendet, wie Anisplätzchen, Honig- und Pfefferkuchen, Lebkuchen und Printen.
Zu den geschmackintensiven Gewürzen zählt  ganz sicher der Anis. Er übertönt leicht mildere Gewürze und sollte nur mit Fingerspitzengefühl dosiert werden. Für Anisplätzchen und Springerle ist er unentbehrlich, hier sogar in grösserer Dosierung.

Panzarotti
gefüllte Pfannkuchen nach Bergeller Art
Für 4 Personen 

Zutaten:
Pfannkuchen:
300 g Mehl, 3 Eier, 1 TL Salz, 300 ml Milch,
300 ml Wasser
Füllung:
3 EL Butterfett, 3 EL Mehl,
400 ml Milch,
200 ml Bouillon, Muskatnuss zum Reiben,
250 g geriebener Parmesan,
150 g feingeschnittener, gekochter Schinken,
und Salz
Tomatensauce:
2 EL Butterfett, 1/2 feingehackte Zwiebel,
2 feingehackte Knoblauchzehen, Rosmarin,
Basilikum, Thymian, Liebstöckel, Oregano,
400 g Pelati (Tomaten in Dosen),
2 EL Tomatenmark, 400 ml Bouillon
Zubereitung:
Pfannkuchen:
aus Mehl, Eiern, Milch, Wasser und Salz einen Omelettenteig herstellen und
30 Minuten ruhen lassen. Danach 12 dünne Pfannkuchen backen und warmstellen.
Man kann die Zeit, während der der Teig ruht, benutzen, um Füllung und Tomatensauce herzustellen.

Füllung:
Die Butter schmelzen lassen und das Mehl unter Rühren hineingeben. Wenn es nach Brot riecht, unter ständigem Rühren die Milch dazugeben, danach die Bouillon. Mit Muskat würzen und 15 Minuten köcheln lassen.
Danach den geriebenen Käse und den feingeschnittenen Schinken darunterheben. Falls nötig, noch etwas nachsalzen. Tomatensauce:
Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die feingehackten Kräuter in Butterfett dämpfen. Dann Pelati und Tomatenmark dazurühren und mit Bouillon ablöschen.
30 Minuten köcheln lassen. 
Die Pfannkuchen mit je 1 bis 2 EL Füllung bestreichen und zusammenklappen, so dass ein Halbmond entsteht. Diese Halbmonde in eine ausgefettete Gratinform dicht nebeneinander legen. Dann mit der Tomatensauce übergiessen und die Gratinform in dem auf 220 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten überbacken.



 

         

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