Das neunte
Adventstürchen
Samstag
09.12.201
7

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  Dresdner Christstollen

 

  Dallmayr

Willkommen
Wie heimlicherweise
ein Engelein leise
mit rosigen Füssen
die Erde betritt,
so nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
ein heiliges Willkommen!
ein heiliges Willkommen!
Herz, jauchze du mit!
In ihm sei’s begonnen,
der Mond und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt!
Du Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!

 

Darf i hütt deheime blybe ?

Darf i hütt deheime blybe,
Für em Wienachtschindli z schrybe ?
Weisch, i möchti dach sa gärn,
Was my Schwoscht bercho het färn !
Würs’s ächt ds Christchind nid verdtah,
Wenn i Wasserschy wett ha,
Wo mer jetzt halt nid cha bruche,
Zmitts im Winter, i däm rucche ?
 
 

     

Der Traum vom Weihnachtsbaum
Ich lag und schlief: da träumte mir,
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserem Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfel schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht !
Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find' ich dich ?

Da war es just, als rief er mir:
"Du darfst nur artig sein;
dann steh' ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein !

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der Heil'ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum".

 

De ganz Tag gohts mir dur de Sinn
Für zwei Kinder

 Bueb:
De ganz Tag gohts mir dur de Sinn,
ob ächt de Chlaus im Säckli inn
au öppis het für mi und d Schwester?

Meitli:
Jo Chlaus, mir plange scho  sit gester!
Drum bis willkomme i üsem Huus
Und gäll, du leersch dis Säckli us?

Bueb:
Chönnts drinn vielllicht Läbchuche ha?
Nuss, Bire und Grittimaa?
Und Mandarine oder Güetzi?

Meitli:
Jetz säg doch zerscht em Chlaus Gott grützi,
süscht nimmt er viellicht d Rute use
und loht sie grad e chli suuse!

Bueb:
Du bisch jetz au no ganz e Schlaus,
i ha längst „Grützi“ gseit, gäll Chlaus,
und wäg der Rute weiss i scho.

Meitli:
He jo – er chas im Buech no schlo!
Gäll dört stoht ganz genau beschriebe,
was d Chinder öppe alls hend triebe?

       

 

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Plätzchenrezept

Kleine Gewürzkunde

Unser Rezept-Tipp für heute

Honighplätzchen

für ca. 55 Stück
Zutaten:
400 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 TL Ingwerpulver
100 g Zucker
100 g Honig
100 g Sirup
150 g Butter
Mehl zum Ausrollen
1 Eiweiss
100 g Mandeln gehobelt

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, mit Backpulver, Ingwer und Zucker gut vermischen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Honig und Sirup hineingeben und kalte Butter in Flöckchen darüber verteilen.
Alles von
innen nach aussen zu einem glatten Teig verkneten und in Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit einem Backpapier auslegen.
Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mit Ausstechformen beliebige Plätzchen ausstechen. Eiweiss verquirlen und mit einem Backpinsel auf die Honigplätzchen streichen, mit Mandeln bestreuen.















 



 

Zur Weihnachtszeit gehört der Duft von Lebkuchen und Spekulatius, von Printen und Zimtsternen.
 Deshalb hier ein ganz würziges Kapitel:
Kardamom:
Indien ist Hauptlieferant für dieses feine Gewürz, ohne das der Stollen oder Gewürzplatzchen nur halb so gut schmecken würden. Das feurig-würzige Aroma passt auch zu Spekulatius und Lebkuchen. Kardamom wird überwiegend gemahlen verwendet. Sein Aroma ist empfindlich. Deshalb immer nur kleine Mengen kaufen. Reste für Apelkompott verbrauchen.

Zimt:
Ob als Stangen oder gemahlen: Zimt gehört zu den ganz typischen Weihnachtsgewürzen. Aus Honig -, Leb- und Pfefferkuchen ist er nicht wegzudenken und Zimtsterne sind beliebte Klassiker unter den Gebäcken. Zimt ist eines der ältesten Gewürze. Er stammt aus der Innenrinde des Zimtlorbeerbaumes.

Sternanis:
Ursprünglich stammt dieses dekorative Gewürz aus China. Obwohl es dem europäischen Anis geschmacklich ähnlich ist, hat es botanisch nichts damit zu tun. Es wird jedoch genauso verwendet. Gemahlen für Anisbrot, Pfeffernüsse und Printen.

Muskatblüte:
Sie wird auch „Marcis“ genannt und ist die getrocknete Samenschale der Muskatnuss. Sie schmeckt milder und feiner als die Muskatnuss und gibt nicht nur dem Weihnachtsgebäck, sondern auch herzhaften Gerichten ihr Aroma.

Koriander:
Der mild-aromatische Koriander wird meist gemahlen verwendet. Für Lebkuchen und Spekulatius ist er unerlässlich. Koriander ist auch Bestandteil vieler Gewürzmischungen, die die Weihnachtsbäckerei erleichtern.

Piment:
Die kleinen getrockneten Beeren des Nelkenpfefferbaumes sind vielseitiges Gewürz. Als ganze Körner verfeinern sie Sossen und herzhafte Gerichte. Gemahlener Piment gehört in Honig- und Pfefferkuchen.

Panzarotti
gefüllte Pfannkuchen nach Bergeller Art
Für 4 Personen 

Zutaten:
Pfannkuchen:
300 g Mehl, 3 Eier, 1 TL Salz, 300 ml Milch,
300 ml Wasser
Füllung:
3 EL Butterfett, 3 EL Mehl,
400 ml Milch,
200 ml Bouillon, Muskatnuss zum Reiben,
250 g geriebener Parmesan,
150 g feingeschnittener, gekochter Schinken,
und Salz
Tomatensauce:
2 EL Butterfett, 1/2 feingehackte Zwiebel,
2 feingehackte Knoblauchzehen, Rosmarin,
Basilikum, Thymian, Liebstöckel, Oregano,
400 g Pelati (Tomaten in Dosen),
2 EL Tomatenmark, 400 ml Bouillon
Zubereitung:
Pfannkuchen:
aus Mehl, Eiern, Milch, Wasser und Salz einen Omelettenteig herstellen und
30 Minuten ruhen lassen. Danach 12 dünne Pfannkuchen backen und warmstellen.
Man kann die Zeit, während der der Teig ruht, benutzen, um Füllung und Tomatensauce herzustellen.

Füllung:
Die Butter schmelzen lassen und das Mehl unter Rühren hineingeben. Wenn es nach Brot riecht, unter ständigem Rühren die Milch dazugeben, danach die Bouillon. Mit Muskat würzen und 15 Minuten köcheln lassen.
Danach den geriebenen Käse und den feingeschnittenen Schinken darunterheben. Falls nötig, noch etwas nachsalzen. Tomatensauce:
Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die feingehackten Kräuter in Butterfett dämpfen. Dann Pelati und Tomatenmark dazurühren und mit Bouillon ablöschen.
30 Minuten köcheln lassen. 
Die Pfannkuchen mit je 1 bis 2 EL Füllung bestreichen und zusammenklappen, so dass ein Halbmond entsteht. Diese Halbmonde in eine ausgefettete Gratinform dicht nebeneinander legen. Dann mit der Tomatensauce übergiessen und die Gratinform in dem auf 220 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten überbacken.



         

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