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Vor
Weihnachten
Heimliche Zeit,
wenn es draussen friert und schneit
und der Christ ist nicht mehr weit!
Wie’s tuschelt in den
entferntesten Ecken,
kichert und lacht!
Überall Bepacktsein, Verstecken;
Vorfreude: wie andern Freude man macht!
Hoffen und wünschen webt feiernd durch Zimmer:
Ein Heinzelmannwirken im Lampenschimmer.
Mich deucht, ich sah
einen güldenen Schein:
Guckt da nicht Sankt Niklas zum Fernster herein?
Glocken erklingen in weiter Ferne,
Bratäpfelduft aus dem Ofen quoll.
Am nachtklaren Himmel
schimmern die Sterne
verheissungsvoll
und schauen das Treiben und freuen sich mit
bei der eilenden Menschen frohklingendem Schritt.
Friedvolles Hasten
weit und breit:
Weihnacht ist nahe!
O heimliche Zeit! |
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Wiehnachtsgüezi
Sit geschter geit dür üses Hus
es süesses, chüschtigs
Gschmäkli.
Das tuet mym Näsi herrlich wohl
n macht mer roti Bäckli.
Vo früschem Anke schmöckt es da,
vo Nuss u Mandelchärne,
vo
Zucker u Zitronesaft
u süesse Zimetstärne ...
Kei Wunder, dass i fröhlich bi
u dass mys Härzli lachet:
I weiss, dass ds Muetti flyssig isch
u Wiehnachtsgüezi bachet !
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Gefüllte
Äpfel
Für 8 Stück:
Zutaten:
500 g Blätterteig, 200 g Marzipanrohmasse
1 Tl Zimt
1 Tl abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
50 g Zucker, 100 g Walnusskerne (gehackt)
50 g Rosinen, 4 El brauner Rum
Mehl zum Ausrollen
8 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop, ca. 1200 g)
1 Eigelb (Kl. M), 2 El Schlagsahne
20 g Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Die Blätterteigscheiben nebeneinander auf
die Arbeitsfläche legen und
auftauen lassen.
Für
die Füllung die Marzipanrohmasse mit Zimt, Zitronenschale, Zucker, Walnusskernen,
Rosinen und Rum verkneten. Die Blätterteigscheiben wieder aufeinander legen und auf der bemehlten
Arbeitsfläche gleichmässig zu einem Rechteck von 60 x 30 cm ausrollen. Den
Teig zwischendurch kurz ruhen lassen. Dadurch verliert er
an Zähigkeit und lässt sich besser ausrollen. Den ausgerollten Teig noch einmal
10-12 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel
schälen und mit einem Apfelausstecher das
Kerngehäuse großzügig ausstechen. Die ausgestochene Mitte
mit der Marzipanmasse füllen. Die Ränder des Teigstücks glatt schneiden. Den Teig in 8 Quadrate von 15x15
cm schneiden. Aus den Teigresten mit einer grossen
Lochtülle 8 Plätzchen ausstechen. Eigelb mit Sahne verquirlen
und die Ränder der
Teigquadrate mit der Mischung bestreichen. Jeweils einen gefüllten Apfel in
die Mitte jedes Blätterteigquadrats setzen.
Die
4 Spitzen jedes Quadrats über dem Apfel zusammenlegen. Die
Teigränder mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken.
Den Teig mit der Eigelb-Sahne-Mischung bestreichen und die 4 abstehenden
Teigspitzen seitlich fest an den Apfel drücken. Die Spitzen sollen in eine Richtung
zeigen. Die
eingehüllten Äpfel noch mal rundherum
mit der Eigelb-Sahne-Mischung bepinseln.
Die ausgestochenen Teigplätzchen da auf
den Apfel drücken, wo alle 4 Teigspitzen zusammentreffen.
Den Deckel ebenfalls bestreichen. Die Teighülle mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Die
Äpfel auf ein Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf
der 2. Einschubleiste von
unten
35-40 Minuten backen
(Gas 2-3, Umluft 35-40 Minuten bei 180 Grad).
Die letzten 10 Minuten mit Backpapier abdecken.
Die gebackenen Äpfel leicht mit Puderzucker bestäuben und lauwarm
servieren.
Dazu passt geschlagene Sahne oder Vanillesauce.
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Piment:
Die kleinen getrockneten Beeren des
Nelkenpfefferbaumes sind vielseitiges Gewürz. Als ganze Körner
verfeinern sie Sossen und herzhafte Gerichte. Gemahlener Piment gehört in
Honig- und Pfefferkuchen.
Zimt:
Ob als Stangen oder gemahlen: Zimt
gehört zu den ganz typischen Weihnachtsgewürzen. Aus Honig -, Leb- und
Pfefferkuchen ist er nicht wegzudenken und Zimtsterne sind beliebte
Klassiker unter den Gebäcken. Zimt ist eines der ältesten Gewürze. Er
stammt aus der Innenrinde des Zimtlorbeerbaumes.
Sternanis:
Ursprünglich stammt dieses
dekorative Gewürz aus China. Obwohl es dem europäischen Anis
geschmacklich ähnlich ist, hat es botanisch nichts damit zu tun. Es wird
jedoch genauso verwendet. Gemahlen für Anisbrot, Pfeffernüsse und
Printen.
Muskatblüte:
Sie wird auch „Marcis“ genannt
und ist die getrocknete Samenschale der Muskatnuss. Sie schmeckt milder
und feiner als die Muskatnuss und gibt nicht nur dem Weihnachtsgebäck,
sondern auch herzhaften Gerichten ihr Aroma.
Koriander:
Der mild-aromatische Koriander wird
meist gemahlen verwendet. Für Lebkuchen und Spekulatius ist er unerlässlich.
Koriander ist auch Bestandteil vieler Gewürzmischungen, die die
Weihnachtsbäckerei erleichtern.
Aromen:
Backaromen sind chemisch hergestellte Essenzen mit Arrak-,
Rum-, Bittermandeln-, Zitrone- und Vanillegeschmack. Sie sind
hochkonzentriert und sollten nur tropfenweise zugegeben werden.
Backtriebmittel:
Damit das Gebäck locker wird , muss der Teig mit Hefe oder Backpulver
vermischt werden. Backpulver, Trockenhefe und frische Hefe bekommen Sie in
jedem Supermarkt. Hirschhornsalz und Pottasche wird fast ausschliesslich
für flaches Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen verwendet
Eier:
Eier machen jedes Backwerk locker und sorgen für eine schöne Farbe. Im
Schnitt sollte ein Ei 60-70 g wiegen und absolut frisch sein. Bei
kleineren Eiern lieber ein Ei mehr dem Teig zufügen. Soll das Eiweiss zu
Schnee geschlagen werden, dann muss das Eigelb exakt vom Eiweiss getrennt
werden. Auch nur geringste Spuren von Eigelb lassen das Eiweiss nicht mehr
steif werden.
Früchte, Fruchtschalen und Trockenobst:
Reifes Obst, das durch Trocknen haltbar gemacht wird, gibt es
zerkleinert, in Streifen geschnitten und in ganzen Stücken in jedem
Supermarkt zu kaufen. Es wird zum Aromatisieren von Früchteplätzchen oder
für Früchtebrote verwenden.
Kakao:
Um einen feinen Schokoladengeschmack zu erhalten, wird der Teig mit
Kakaopulver vermischt .Damit es keine Klumpen gibt, sollten Sie das Pulver
stets gesiebt zum Teig geben.
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Kastanien Risotto mit Pilzen
Für 4 Personen
Zutaten:
500 g Kastanien
4 dl Bouillon
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehe
50 g Butter
Olivenöl
200 g Risotto-Reis
2 dl Weisswein
250 g Champignons
Salz
Pfeffer
Peterli (Petersilie)
100 g Bündner Bergkäse
2 EL Paniermehl
Zubereitung:
Kastanien kochen und schälen und in grobe Würfel schneiden. Bouillon aufkochen.
Zwiebeln hacken in 20 g Butter und Olivenöl dünsten. Reis zufügen und mit dünsten. Mit dem Wein ablöschen und einkochen lassen. Nach und nach die heisse Bouillon dazu rühren und den Risotto bei kleiner Hitze al dente (ca. 15 Min.) kochen. Champignons vierteln und mit den Kastanien in der restlichen Butter 10 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer pikant würzen. In den letzten 5 Minuten zum Risotto geben. Petersilie fein hacken und mit dem Bergkäse und dem Paniermehl gut vermischen. Vor dem Servieren über das Risotto streuen.
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