Weihnachtsgedichte 51

Neujahrsnacht

Diese Nacht ist ein Fluss.
Mein Bett ist ein  Kahn.
Vom alten Jahr stosse ich ab.
Am neuen lege ich an.
Morgen spring ich an Land.
Dies Land, was ist's für ein Ort?
Es ist keiner, der's weiss.
Keiner war vor mir dort.

 

 

 

Neujahrsglocken

In den Lüften schwellendes Gedröhne,
Leicht wie Halme beugt der Wind die Töne:

Leis verhallen, die zum ersten riefen,
Neu Geläute hebt sich aus den Tiefen.

Grosse Heere, nicht ein einzler Rufer!
Wohllaut flutet ohne Strand und Ufer.

 

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